Austausch mit Schweizer Anbietern

Zwei ganz unterschiedliche Modelle der Seniorenbetreuung am Bauernhof haben doch viele Gemeinsamkeiten. Dies wurde kürzlich bei einem Zusammentreffen in Südtirol deutlich. Luzia Hafner vom Hof Obergrüt und Claudia Fleischhacker von der Stiftung Suyana, beide aus der Schweiz, informierten sich bei der Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen lernen – wachsen –leben über das Angebot der Seniorenbetreuung am Bauernhof in Südtirol. Festgestellt wurde, dass es beim Schweizer als auch bei Südtiroler Angebot um die gleichen Ziele geht und zwar, um das Wohl des älteren Mitmenschen.
Der Hof Obergrüt ist spezialisiert in der Betreuung für Menschen mit Demenz und arbeitet als autonomer Familienbetrieb bereits seit 10 Jahren erfolgreich für diese Menschen und somit für die Gesellschaft. „Der Mensch wird am Hof Obergrüt nicht als Pflegebedürftiger, sondern als Gast empfangen und erhält durch den Aufenthalt am Bauernhof wieder neue Impulse und Lebensfreude. Der Aufenthalt bei uns ist zeitlich auf 5-6 Wochen am Stück begrenzt, die Wartelisten reichen im Moment bis in den Dezember hinein“, berichtet uns Luzia Hafner.
Auch in Südtirol wird Seniorenbetreuung am Bauernhof angeboten, allerdings unterscheidet sich das Angebot dahingehend, dass die Anbieterinnen über die Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen lernen – wachsen –leben angestellt und sozialversichert sind. Derzeit hat die Sozialgenossenschaft 25 Mitglieder, die ältere Mitmenschen als Gäste am Hof mit Freude begrüßen.
„Seniorenbetreuung am Bauernhof ist sicher ein Zukunftsprojekt für die Landwirtschaft. Geboten wird einerseits die Möglichkeit des Zuerwerbs für Frauen im ländlichen Raum andererseits ist die überschaubare und individuelle Begleitung für ältere Mitmenschen und deren Angehörige eine schöne Alternative zu bestehenden Angeboten“, betont Maria Hochgruber Kuenzer, Präsidentin der Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen – lernen – wachsen leben.
Alle Beteiligten sind sich einig, dass ein gemeinsames Projekt für die Umsetzung neuer Ideen im Bereich Seniorenbetreuung sinnvoll ist.

Im Bild zu sehen: Claudia Fleischhacker von der Stiftung Suyana, Luzia Hafner vom Hof Obergrüt, Maria Hochgruber Kuenzer, Präsidentin der Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen lernen – wachsen – leben, Monika Maschik, Koordinatorin Seniorenbetreuung am Bauernhof, Karin Schölzhorn, Geschäftsführerin der Sozialgenossenschaft (vl)

 

 

Beginn eines neuen Lehrganges an der Fachschule Salern

Am 19. März 2015 beginnt in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern der Qualifizierungslehrgang Seniorenbetreuung am Bauernhof und bei Gastfamilien im ländlichen Raum.

Infoveranstaltung: 13. März 2015 um 16.00 Uhr – Fachschule Salern – 39040 Vahrn – Salernstr. 26

Nähere Informationen:
Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern
Tel. 0472 833711 – fs.salern@schule.suedtirol.it
oder direkt bei uns Tel. 329 702 57 92 – info@seniorenbetreuung.it

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung!

Download Flyer: FS Salern_Lehrgang SaB 19032015

 

Zebra – die Straßenzeitung für Südtirol

Zebra, Ausgabe November/Dezember 2014 schreibt über die Seniorenbetreuung am Bauernhof. Sie wollen das andere, das bunte Südtirol zeigen (AltRo Adige). Danke!

Landwirtschaft heute

Vor Kurzem berichtete Landwirtschaft heute über die Seniorenbetreuung. Sendung verpasst?
Hier gibt es den Beitrag zum Nachhören.

01.10.2014 – Internationaler Tag der älteren Menschen

Am heutigen 01. Oktober findet der internationale Tag der älteren Menschen statt. Er wurde 1991 durch die UNO initiiert, um die Leistungen der Älteren und den Gewinn, den sie für das gesellschaftliche Zusammenleben darstellen, zu würdigen. „Der Wert des älteren Mitmenschen und seine Lebenserfahrung sind unserer Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen lernen – wachsen – leben ein großes Anliegen. Betreuung sehen wir nicht nur als Versorgung, sondern als aktives Wahrnehmen und Miterleben des Familienalltags“, betont die Präsidentin Maria Hochgruber Kuenzer.
Älter werden mit schönen Aussichten, die ländliche Umgebung und der Kontakt zur Landwirtschaft entsprechen den Bedürfnissen älterer Mitmenschen. Gefördert wird ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität, sie können die Vorzüge des Lebens im ländlichen Raum – Ruhe – Überschaubarkeit – Naturerlebnisse genießen.
Der neue Dienst „Seniorenbetreuung am Bauernhof oder bei Gastfamilien im ländlichen Raum startet Anfang Oktober 2014 und wird von der Abteilung 24 – Soziales unterstützt.

Projektvorstellung am 25.09.2014

Ein voller Erfolg war die Vorstellung unseres neuen Projektes „Seniorenbetreuung am Bauernhof und bei Gastfamilien im ländlichen Raum“ am 25. September in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern. Nahezu 70 Personen – Teilnehmerinnen an den bisherigen Lehrgängen, Behörden- und Verbandsvertreter sowie interessierte Bürger – nahmen an der Veranstaltung teil und bekräftigen in Kurzreferaten sowie anschließenden Gesprächen, dass diese Initiative „die richtige Initiative zum richtigen Zeitpunkt ist“. Und nachdem eines der zentralen Elemente dieser neuen Form der Seniorenbetreuung jenes der Gastfreundschaft ist, lud Juliane Pellegrini, die Direktorin der Fachschule, zu einem kleinen kulinarischen Umtrunk ein … denn Wohlbefinden geht auch durch den Magen!
… und für alle jene die bei der Projektvorstellung nicht dabei sein konnten, hier noch einige  Zitate aus den Impulsreferaten.

Einladung zur Projektvorstellung

Seniorenbetreuung am Bauernhof und bei Gastfamilien im ländlichen Raum

… unser neues, innovatives Modell der Seniorenbetreuung stellt sich vor:

Wann: Donnerstag, 25. September 2014 von 10.00 bis 11.30 Uhr
Wo: Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern (Vahrn)

Lesen Sie mehr dazu in der Einladung.