Artikel im Brimi Kurier Nr. 34

Aktives Miteinander der Generationen

Vor über 15 Jahren entstand die Sozialgenossenschaft „Mit Bäuerinnen lernen – wachsen – leben“. Ziel war es, Erwerbsmöglichkeiten für Frauen im ländlichen Raum zu schaffen und wertvolle Dienstleistungen zum Wohle der Mitmenschen anzubieten. Während die Sozialgenossenschaft zunächst in der Kinderbetreuung aktiv war, engagiert sie sich nun auch im Bereich Senioren und Menschen mit Unterstützungsbedarf.

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Vollversammlung 2022

Die Tätigkeiten der Sozialgenossenschaften wachsen weiter

Präsidentin Maria Hochgruber Kuenzer konnte zahlreiche Ehrengäste und eine überwältigende Mehrheit der Mitglieder der Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen lernen wachsen leben bei der Vollversammlung, welche im Kloster Neustift stattgefunden hat, begrüßen. Sie präsentierte mit Freude den positiven Jahresabschluss zum 31.12.2021. „Die Sozialgenossenschaft zählt heute über 125 arbeitende Tagesmütter mit ca. 45.000 Betreuungsstunden monatlich. Diese Zahlen sind auf die Leistungen der Tagesmütter zurückzuführen, und all dies trotz der Besonderheit des Jahres 2021,“ so Maria Hochgruber Kuenzer. Die Koordinatorin Maria Hafner Egger betonte die Wichtigkeit, dass Eltern eine begünstigte Betreuung auch für Kinder über 48 Monate ermöglicht wird und richtete ihren Appell an die politischen Entscheidungsträger.

Schon von Beginn an wurde Wert auf eine fundierte Netzwerkarbeit gelegt, besonders mit den Fachschulen für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung, welche sich als verlässliche und professionelle Partner erwiesen haben. Im Herbst 2021 starteten an der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Haslach und Kortsch zwei Ausbildungen zur Tagesmutter und im Herbst 2022 startet eine weitere in Dietenheim und die Ausbildung „Gemeinsam Alltag leben“ in Haslach. Beim Dienst „Gemeinsam Alltag leben“ handelt es sich um die Betreuung von Senioren und Menschen mit Unterstützungsbedarf. Anmeldungen dazu sind noch möglich.

Vollversammlung am 29. April 2022

Am Freitag, 29.04.2022 findet die Vollversammlung der Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen lernen-wachsen-leben im Bildungshaus Kloster Neustift in Vahrn statt. Bei dieser Vollversammlung wird der Verwaltungsrat neu gewählt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme.

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Vollversammlung 2022

Am Freitag, 29.04.2022 findet die Vollversammlung der Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen lernen-wachsen-leben statt. Bei dieser Vollversammlung wird der Verwaltungsrat neu gewählt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Wir hoffen, dass es dieses Jahr möglich ist die Vollversammlung in Präsenz abzuhalten, genaue Details werden noch bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme.

Heilsamer Bauerngarten auf der Agrialp 2021

Im Rahmen der Agrialp der Messe Bozen präsentierten am Sonntag Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen lernen – wachsen – leben, Südtiroler Bäuerinnenorganisation und Bauernbund ihr aktuelles Gemeinschaftsprojekt zur sozialen Landwirtschaft.

Die Aktionsbühne der Agrialp in der Messe Bozen bot am vergangenen Wochenende den passenden Rahmen, um das Projekt Heilsamer Bauerngarten zu präsentieren. Im Fokus dieses Projektes der sozialen Landwirtschaft steht die gemeinsame Gartenarbeit von Bäuerinnen, Bauern und Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder Unterstützungsbedarf. Gartentätigkeiten werden dabei gezielt eingesetzt, um Bedürfnissen entgegenzukommen, spezielle Kompetenzen zu fördern und Ressourcen auszubauen.

Nach der Premiere des Projektvideos, das Teilnehmer bei den gemeinsamen Gartenaktivitäten auf den Höfen begleitet, fand eine Gesprächsrunde mit Verantwortlichen und Experten aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich statt. Landesbäuerin Antonia Egger Mair, Sozialgenossenschaft-Präsidentin Maria Hochgruber Kuenzer, Katherina Mittermair vom Stimpflhof in Aldein, Verena Harrasser von der Lebenshilfe, Dagmar Schwienbacher, Gartentherapie-Expertin, und Hansjörg Schweigkofler, Psychologe der Sanität Brixen, informierten, berichteten und bezogen Stellung zu Fragen rund ums Thema garten- & pflanzengestützte Tätigkeiten und soziale Landwirtschaft. Maria Hochgruber Kuenzer verwies auf den italienweiten Wettbewerb „Coltiviamo Agricoltura Sociale“ der Confagricoltura, zu dessen Gewinnern das Projekt Heilsamer Bauerngarten im vergangenen Jahr gehörte. Sozialprojekte, die einen engen Bezug zur Natur ermöglichen, seien gerade während der Pandemie von enormer Wichtigkeit. Landesbäuerin Antonia Egger unterstrich die Bedeutung der sozialen Landwirtschaft für Bäuerinnen und Gesellschaft.

Alle Experten waren sich darin einig, dass gezielt eingesetzte Gartentätigkeiten Kompetenzen, Wohlbefinden und Lebensqualität steigern können. Neben der erholsamen und entschleunigenden Wirkung des Gartens unterstützen auch der Bauernhof und die bäuerliche Mehr-Generationen-Familie die positiven Effekte für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Eine fundierte Ausbildung, so der einhellige Tenor aller Gesprächsteilnehmer, sei für die Ausübung von sozialen Diensten von Bäuerinnen und Bauern eine wesentliche Voraussetzung.

Das Projekt, das dank des Wettbewerbs „Coltiviamo Agricoltura Sociale“ mit finanzieller Unterstützung von Confagricoltura, Senior – L’Età della Saggezza Onlus und Reale Foundation umgesetzt werden konnte, soll als Dienst auf den Bauernhöfen in Südtirol Fortsetzung finden.

Hier das Video zum Projekt:

Hier die Aufzeichung der Gesprächsrunde:

 

Heilsamer Bauerngarten

Am 8. August erschien in der Sendung „Land und Leben“, die von Rai Südtirol ausgestrahlt wird, ein Betrag zu unserem Projekt „Heilsamer Bauerngarten“ – ein Angebot für Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Rahmen der sozialen Landwirtschaft.

Hier könnt ihr den Beitrag anhören:

 

Ausbildung mit Zukunft!

Die nächste Ausbildung „Gemeinsam Alltag leben“ startet im Dezember 2021 an der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Haslach/Bozen

Zeitraum: 15.12.2021 bis 04.05.2022, jeweils mittwochs

Hier erfahren Sie mehr!

Artikel der Vinschger vom 26.06.2021

Den Bauerngarten mit anderen teilen

„In schwierigen Zeiten wie diesen gelingt es mit diesem Projekt, Mensch und Natur zusammenzubringen und Begegnung und Beziehung zu schaffen“, erklärt Maria Hochgruber Kuenzer.

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Artikel Südtiroler Landwirt vom 28.05.2021

Den Alltag der Familien erleichtern, Rückschau und Ausblick zum 15 – Jährigen Bestehen. Die Sozialgenossenschaft „Mit Bäuerinnen lernen – wachsen – leben“ blickt trotz Corona auf ein gutes Jahr zurück. Nun soll das Tätigkeitsfeld erweitert werden.

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Vollversammlung 2021 – 15 Jahre Sozialgenossenschaft

Mit wertvollen Diensten den Alltag von Familien erleichtern

Rückschau und Ausblick zum 15jährigen Bestehen: Bei der diesjährigen Vollversammlung der Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen lernen – wachsen – leben blickte man trotz Corona-Pandemie auf positives Jahr zurück. In den nächsten Jahren soll das Tätigkeitsspektrum der Sozialgenossenschaft erweitert und die wertvolle Arbeit der naturnahen Betreuung von Kindern, Senioren und Menschen mit besonderen Bedürfnissen noch stärker an die Gegebenheiten des Alltags angepasst werden.

 

Vor kurzem fand die Vollversammlung der Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen lernen – wachsen – leben statt, bei welcher man das vergangene Jahr Revue passieren ließ und die Pläne für das laufende Jahr vorstellte. „Die Sozialgenossenschaft zählt aktuell über 130 arbeitende Tagesmütter und führt monatlich ca. 40.000 Betreuungsstunden durch. Im Schnitt werden monatlich 631 Kinder betreut. Die betreuten Kinder stammen aus 95 verschiedenen Gemeinden Südtirols. Das bedeutet, dass wir in 82% von Südtirols Gemeinden präsent sind, betont Maria Hochgruber Kuenzer, Präsidentin der Sozialgenossenschaft, erfreut. „Diese Zahlen sind auf die gute Arbeit der Tagesmütter zurückzuführen“, berichtet Maria Hochgruber Kuenzer weiters. Das Jahresergebnis der Sozialgenossenschaft Mit Bäuerinnen lernen wachsen leben ist trotz des schwierigen Jahres mit der Covid19-Pandemie wiederum sehr positiv. Die Betreuungsstunden bei der Seniorenbetreuung sind 2020 leider, Pandemie bedingt, eingebrochen. Hier setzt man nun alle Hebel in Bewegung, um 2021 wieder an die Zahlen steigern zu können.